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Vorstand bestätigt

Der älteste Anwesende hat sein Abitur 1943 abgelegt, der jüngste stammt aus dem Abijahrgang 2007. Alle, die sich am Freitag, den 13.März 2009, am Abend in der Mensa des Schiller-Gymnasiums zur Mitgliederversammlung der „Schilleraner“ eingefunden hatten, einte die gemeinsame Schulzeit am „Schiller“. Einzig der Hausherr, Schulleiter Manfred Keller, der die Anwesenden begrüßte, hat nicht in Offenburg die Schule besucht.

Der im Juli 2008 gegründete Ehemaligenverein hatte sich im August eine Satzung gegeben und einen geschäftsführenden Vorstand gewählt, der nun bei der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung weitestgehend bestätigt wurde: Erster Vorsitzender ist der Offenburger Rechtsanwalt Christoph Schneble, der sein Abitur 1990 am „Schiller“ gemacht hat. Birgit Seitz, Abijahrgang 1983 und seit 2005 auch Lehrerin an ihrer alten Schule, bleibt zweite Vorsitzende. Ebenfalls heute Lehrer am Schiller-Gymnasium ist der Schriftführer Alfred Muser, Abijahrgang 1970. Der neue und alte Kassenwart ist Stephan Koch, der 1984 Abitur gemacht hat und als Technischer Redakteur arbeitet.

Den Vorstand verstärken als Beisitzer Tanja Hertfelder, Christine Huber, Silvia Leible, Sven Nussbaum, Thomas Vauderwange und Hermann Wörner aus den Jahrgängen 1966 bis 2007.

Vor der Wahl betonte Christoph Schneble noch einmal die Ziele des Vereins: Über den Kontakt zu den Ehemaligen soll aktuellen Schülerinnen und Schülern der Zugang ins Berufsleben erleichtert werden. So sollen Ehemalige für Berufsinformation an der Schule gewonnen werden, sollen es den aktuellen Schülern leichter machen, beim Praktikum oder Ferienjob in einen Beruf hineinzuschnuppern. Dass die heutigen Schüler einem ehemaligen Schüler ihrer Schule eher zuhören als ihren Eltern, den eigenen Lehrern oder „fremden“ Berufsberatern, sei dabei ein willkommener Nebeneffekt. Welche weiteren Möglichkeiten sich den „Schilleranern“ bieten, das Bildungsangebot ihrer ehemaligen Schule zu ergänzen und zu unterstützen, wurde engagiert diskutiert. Dabei waren sich die Mitglieder einig, dass man keineswegs dem Förderverein oder den bestehenden Informationsangeboten, etwa dem Berufsinformationsabend im April, Konkurrenz machen will.

Der Verein wird sich in den kommenden Monaten verstärkt der Mitgliederwerbung und Information über seine Ziele widmen. Ein Faltblatt soll die Hinweise auf der Homepage der Schule ergänzen.

Dass sich das Schulleben seit der Zeit des ältesten Schilleraners sehr geändert hat, machten die am Rande der Versammlung ausgetauschten Anekdoten deutlich – die erinnerten manchmal fast an die „Feuerzangenbowle“.

(stz)