Zu Friedrich Schiller: Die Räuber
Wenn Karl vor seinem Schwur über die Folgen seines Tuns nachgedacht hätte: Engel und Teufel flüstern ihm ein...
Matthias und Simon spielen Gitarre und tragen folgenden Text vor
(Musik: Die Ärzte "Junge")
Engel:
Karl,
willst du das wirklich tun?
Guck dir deinen Bruder an:
Der will dich nur verarschen!
Warum gehst du nicht nach Haus zu deinem Vater,
und redest mit ihm
über deine Zukunft.
Karl,
und denk doch an Amalia,
willst du sie verlassen
für immer und ewig?
(Das hat sie nicht verdient.)
Da gibt es kein Zurück mehr,
denk an die Familie,
willst du sie entehren?
(Was wird dein Vater sagen?)
So viel schlechter Umgang,
er wird dich enterben.
Teufel:
Karl,
hör nicht auf den Engel,
das ist deine letzte Chance,
es deinem Vater zu zeigen.
Niemand mag dich mehr,
alle haben dich verlassen,
du bist jetzt allein.
Karl,
so kannst du alle retten,
die armen Unterdrückten,
sorg für Gerechtigkeit.
(Werde Räuberhauptmann!)
Verachte die Gesetze,
verteil das Geld an Arme,
und mach dir keine Sorgen.
(Scheiß auf die Familie.)
Du bist'n perfekter Hauptmann,
du wirst es allen zeigen...
Engel:
/: Du bist doch so ein starker Karl:/ 3mal
Du bist soooo stark...
Zu Heinrich v. Kleist: Michael Kohlhaas
Nagelschmidt
Der alte Knecht, der Nagelschmidt,
Der machte einst beim Kohlhaas mit.
Der Kohlhaas hat die Bande aufgelöst,
Das hat den Schmidt doch sehr "erböst".
Er hat sie wieder aufgebaut,
Um fortzusetzen Mord und Raub.
Die Ritter aus der Dresden-Stadt,
Die hatten diesen Kohlhaas satt.
Drum hängten sie dem Kohlhaas an,
Dass alles nur von ihm aus kam.
Sein ganzes Tun war doch nur Schein,
Die Befehlsgewalt sei noch immer sein.
Kohlhaas setzt nun auf nen Brief:
"Schmidts Verhalten ist schon mies.
Verhaftet wurde ich doch nicht,
Das Ende des Rechtsstreits ist in Sicht."
Beweise legte er noch bei,
Wie böse dieser Schmidt doch sei.
Der Junker hatte keine Ahnung
Von des Schlossvogts böser Planung.
Krank waren die Pferde schon,
Sagt der Junker voller Hohn.
Aus Angst (vor) der Seuche übers Land
Wurden die Pferde doch verbannt.
Und die Moral von dem Gedicht:
Bösen Rittern glaubt man nicht.
Steffen, Lisa, Joana, Janis, Simon, Matthias, Theresa