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Was schwatzen die Spatzen

Schottische Volkslieder und eine Biologiestunde der anderen Art

Vororchester und Unterstufenchor des Schiller-Gymnasiums im Konzert

 

Am 28. Juni war es wieder so weit: Das Vororchester und der Unterstufenchor des Schiller-Gymnasiums führten die Ergebnisse ihrer Probenarbeit vor zahlreichen Zuhörern und Eltern im Schillersaal auf - bei hochsommerlichen Temperaturen. Das Motto des Konzerts „Was schwatzen die Spatzen“ spielte dabei auf die unter diesem Titel veröffentlichten Chorlieder von Günther Kretzschmar an.

 

Doch bevor diese zu hören waren, beglückte das Vororchester unter der Leitung von Gerhard Möhringer-Gross die zahlreichen Zuhörer mit einer Reihe schottischer Tanzsätze.

So konnten selbst die Jüngsten ihr Können mit den Titeln „White Cochade“ und „Bluebells“ unter Beweis stellen. Zum Abschluss ihres Auftritts erfreuten sie den vollen Schillersaal mit „The Ash Grove“.

Passend zur heiteren Stimmung übernahm nun der Unterstufenchor unter der Leitung von Winfried Oelbe das Programm. Vorgetragen wurden acht Lieder nach Texten von Hermann Melles, die das Publikum auf eine Reise durch das Tierreich entführten.

Die Biologiestunde der etwas anderen Art begann mit einer heiteren Belehrung der Zuhörer: „Willst du dich im Tanze drehn, hei, dann musst du barfuß gehn“. Danach führte die Reise vorbei an einem Apfelbaum zu einer Waldohreule, die dem Mann im Mond keine Ruhe ließ. Begleitet wurde der riesige Chor von den Pianisten Noah Roloff, Eileen Hollerbach, David Steinhausen, Marcel Pinneker, Julius Windisch und Max Hoferer.

Außerdem bekam das Publikum eine Antwort auf die Frage, was Bäume in der Baumschule so lernen. Tannen lernen vor allem gerade zu stehen, Birken, sich im Winde zu biegen und im Tanze zu drehn.

Die jungen Sänger zeigten, dass sie nicht nur textsicher sind und ohne Noten auswendig singen können, sondern auch dass sie mit vollem Elan dabei sind. Die aufregende Biologiestunde endete schließlich mit einem Lied von Katz und Maus.

 

Auch das Publikum war begeistert und klatschte kräftig Beifall und bekam nochmals zwei Zugaben zu hören. Schulleiter Keller brachte dann in einem kleinen Schlusswort auf den Punkt, was alle Zuhörer dachten: „Das Schiller braucht sich keinerlei Sorgen um den musikalischen Nachwuchs zu machen, das hat dieses Konzert eindrucksvoll bewiesen. Ihr wart einfach klasse!“

 

Joana Kiefer, Fabian Seger