Info-Abend Internet


Schülerinnen und Schüler des Gemeinschaftskundekurses
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Eltern in Sachen Facebook unterrichtet
Elftklässler des Schiller-Gymnasiums erarbeiteten Vortrag / Teilnahme am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung
Da viele Eltern über soziale Netzwerke wie Facebook schlecht informiert sind und es meistens auch nicht aus eigener Anschauung kennen, war es dem zweistündigen Gemeinschaftskunde-Kurs des Schiller-Gymnasiums ein Anliegen, Eltern jüngerer Schüler zu informieren. Im Rahmen des Schülerwettbewerbs 2011 der Bundeszentrale für politische Bildung organisierten die Elftklässler einen Facebook-Infoabend an der Georg-Monsch-Schule.
Christina Wallocha (OT)
02.12.2011 - Seid ihr mit euren Eltern auf Facebook befreundet?
Berta Rybke: Nein, niemals!
Raphael Huber: Nein ich auch nicht, nur mit meiner Tante. Aber meine Eltern wissen trotzdem manchmal ziemlich viel
Um was geht es in eurem Projekt?
Raphael Huber: Wir organisierten selbstständig einen Infoabend für Eltern jüngerer Schüler. Mit diesem Abend wollten wir Eltern auf die Gefahren von sozialen Netzwerken hinweisen. Da an unserer Schule ein solcher Infoabend schon stattgefunden hat, haben wir uns dazu entschieden, diesen Abend an der Georg-Monsch-Schule abzuhalten.
Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen solchen Abend zu organisieren?
Berta Rybke: Unser Gemeinschaftskundelehrer Matthias Radke hat uns auf den Schülerwettbewerb 2011 zur politischen Bildung aufmerksam gemacht. Es sollte ein aktuelles Thema sein, und so entschied die Klasse, in der Kategorie »Deine Visitenkarte im Netz?« etwas über soziale Netzwerke zu machen. Vorgabe beim Wettbewerb war es, einen Infoabend eigenständig durchzuführen.
Könnt ihr etwas gewinnen?
Raphael huber: Die Sieger werden mit einer einwöchigen Reise nach Berlin belohnt. Einen Film, unsere gesammelten Bilder und eine achtseitige Arbeit müssen wir jetzt ausarbeiten und dann an die Jury abschicken.
Wie habt ihr eueren Abend gestaltet?
Raphael Huber: Soziale Netzwerke gewinnen immer mehr an Macht. Allgemein haben wir über die Gefahren wie Hacking oder Mobbing informiert. Auch Tipps, wie man das Ganze verhindern kann, haben wir gegeben.
Wie ist euer Infoabend bei den Eltern angekommen?
Raphael Huber: Gut! Die Eltern waren sehr interessiert und es war genau die Zielgruppe anwesend, auf die wir Wert gelegt haben
Danach haben die Eltern einige Fragen gestellt, woraus dann sogar eine kleine Diskussionsrunde entstanden ist. Eine Mutter kam persönlich zu uns, und meinte, wie toll sie das findet, dass wir sie über soziale Netzwerke informiert haben, da ihre Tochter jetzt in das Alter kommt, in dem Facebook ein Thema wird.
War der Vortrag eine einmalige Geschichte?
Raphael Huber: Ja, es wird der einzige Vortrag bleiben. Die gemeinsame Arbeit war zwar schön, aber die Vorbereitung war eben sehr aufwendig.
Berta Rybke: Man muss auch dazu sagen, dass wir uns zum größten Teil alles alleine, in unserer Freizeit, erarbeitet haben.
Facebook-Tipps
Elftklässler des Schiller-Gymnasiums haben einige Verhaltenstipps zusammengestellt, wie sich Eltern und Kinder im Netz richtig verhalten sollten, um ihre Sicherheit und Privatsphäre zu gewähren:
Nehmen Sie nur User auf, die Sie auch wirklich kennen.
Stellen Sie keine persönlichen Daten wie Wohnort und Telefonnummer etc. online.
Freunde in verschiedene Gruppen einteilen, damit Informationen nicht an alle Kontakte gelangen.
Vorsicht mit »Daumen hoch«.
Nie das gleiche Passwort benutzen bzw. es öfters ändern.
Nicht wahllos auf unbekannte Links klicken (Virus, Hacking, Datenklau).
Privatsphäreeinstellungen:
Profil nur für Freunde veröffentlichen.
Suchfunktionen (öffentliches Profil ausschalten).
Ortsbestimmung deaktivieren.
Bilder:
Einstellungen »benutzerdefiniert« (Bilder nur bestimmten Usern anzeigen).
Nur wenige Bilder von sich preisgeben (keine Partyfotos etc.).
Gesichtserkennung deaktivieren.
Markierungen überprüfen.