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Die Mühle

Die verrückte Geschichte eines Irrenhauses


Eines Nachts träumt das Bettelmädchen Kara von einer Stimme, die ihr befiehlt: „Komm nach Schwarzkollm in die Mühle, es wird nicht zu deinem Schaden sein.“ Der Traum lässt ihr keine Ruhe und so entschließt sie sich den Worten zu folgen. In dem kleinen Dorf angekommen, werden ihre Erwartungen jedoch enttäuscht. Sie erfährt: „Die Mühle“ ist der Name eines Irrenhauses. Wenig später wird sie auch schon, ohne ersichtlichen Grund von zwei Pflegern festgenommen und in die Anstalt gebracht. Dort macht sie Bekanntschaft mit den kuriosen Patienten und der Meisterin. Die Leiterin des Sanatoriums führt ein strenges Regiment, lässt die Patienten schuften und wer nicht ihrem Wort gehorcht, wird bestraft. Jedoch erkennt Kara blad, dass sie nicht die einzige zu sein scheint, die nicht in diese „Mühle“ gehört. Die Patienten verheimlichen ihr etwas und Dinge geschehen, die sich Kara nicht erklären kann.

Das Theaterstück basiert auf dem Buch „Krabat“ von Otfried Preußler. Allerdings löst sich die Story von ihrer Vorlage und erzählt eine neue Geschichte, die sowohl für Krabat-Kenner, als auch für diejenigen, die Preußlers Werk nicht gelesen haben, Spannung und Humor bereithält.

Das Drehbuch wurde von den zwei Abiturienten und Leitern der Theater-AG, Steffen Lindemann und Lucas Reinhard, selbst verfasst und mit den Schauspielern, die aus der 6. bis 10. Klasse stammen, immer wieder diskutiert und bearbeitet. Das Ergebnis wird am Sonntag 03.10. und am Montag 04.10.2010 präsentiert.