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PROJEKT ZEITUNG – PROJEKTZEITUNG

Was steht in einer Zeitung? Welche Artikel-Sorten gibt es? Was ist der Unterschied zwischen Bericht, Kommentar und Reportage? Das sind nur ein paar von den Fragen, die wir uns am ersten Projekttag stellten, bevor wir uns bei Reiff Medien zeigen ließen, wo und wie Zeitungen gedruckt werden. Tonnenschwere Papierrollen, riesige Maschinen, containerweise Farbe und überdimensionale Papierkörbe für Probedrucke und anderen Papierabfall: All das gehört zum Zeitungsdruck.

An unsere eigene Zeitung, allerdings (fast) ohne Druck und Papier, machten wir uns am zweiten Tag. Zahlreichen Projekten statteten wir einen Besuch ab, sprachen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und machten Fotos. Dann trafen wir uns wieder, um darüber Artikel zu schreiben – gar nicht so einfach! Leider haben wir es auch nicht geschafft, alle Projekte zu besuchen; wenn also ein Projekt hier nicht vorkommt, sagt das nichts über seine Qualität.

Am dritten und letzten Projekttag hielten wir unsere große „Redaktionssitzung“ ab, überarbeiteten die Artikel – und JETZT ist die „Zeitung“ online! In Papierform gibt es sie nur als Aushang am Schillerhock (27.7.).

Für die Fotos, die wir nicht selbst gemacht haben, danken wir der Projektgruppe um Werner Rappold, deren Projekt die Fotodokumentation der Projekttage war. – Die Texte erscheinen in der Reihenfolge der Projektausschreibungsliste.


Tierische Roboter: Wie man Roboter baut

Elvira Mechling wollte ein Projekt ins Leben rufen, das viele den stressigen Schulalltag vergessen lässt. Mit Erfolg. An die 20 handwerklich begeisterte Schüler hatten viel Spaß beim Roboterbau und wollten gar keine Pause machen.
Sie arbeiteten an motorisierten Bienen, die durch Anstoßen mit den Fühlern die Richtung
wechseln, oder an Spinnen, die im Kreis laufen. Für die ganz Schnellen gab es noch ein paar besondere Roboter. Alle arbeiten engagiert und konzentriert, aber wenn es doch mal Fehler gab, konnte man sich ganz leicht helfen lassen.
„Mich interessiert das Projekt“, sagte Yannik Herbert (7a). Das ging auch vielen anderen so.
Justin Kohlhaas, Kl. 7

 


Wie macht man einen „Schrenz“? -
Projekt Buchbinden

"Frau Eickeler, wie genau macht man jetzt einen Schrenz?" fragt Sina. Die Lehrerin erklärt's und Sina arbeitet weiter.
Das Projekt "Buchbinden"  fand in Raum 326  unter der Leitung von Lehrerin Marese Eickeler statt. Die Projektaufgabe bestand darin, in reiner Handarbeit ein Buch zu binden. Das Projekt war also ein Bastelprojekt. Die Schüler arbeiteten in verschiedenen Schritten. Vom Seitenfalten über den Buchrücken bis zur Fertigstellung haben die Schüler das Projekt gemeistert. Die Lehrerin war die Organisatorin des Projektes und bestätigte im Laufe der Projektstunde, dass sie sich mit dem Buchbinden gut auskennt und das Projekt mit viel Interesse und Leidenschaft anging. Die Schüler gaben an, das Projekt aus reinem Interesse gewählt zu haben und dass es ihnen viel Freude bereite.
Einige Schritte, vor allem das Basteln des Buchrückens, machten den Schülern zwar Probleme, hielt sie aber nicht davon ab, das Projekt fortzuführen. Als weitere Unterstützung half der Offenburger Buchbinder Tycho Klettner den Schülern. Nach den Aussagen der Projektteilnehmer fanden sie die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm.  Dies bestätigte auch die Projektleiterin, welche den Schülern immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

Selbst wir als Reporter empfanden das Projekt als sehr interessant und die dortige Stimmung als sehr arbeitsfreundlich. Auch das konzentrierte und aufmerksame  Arbeiten der Projektteilnehmer, bei dem jedoch der Spaß nicht zu kurz kam,  begeisterte uns.
Und was ein Schrenz ist wissen wir nun auch. 

Marius Dieterle, Julian Ehinger, Kl. 8


Entspannung auf Chinesisch - Chinesische Kunstfertigkeiten

Am 2. Projekttag haben wir das Projekt “Chinesische Kunstfertigkeiten” unter der Leitung von Renate Herbert in Raum 307 besucht. Dabei sind die Jungs der Klassen 7a, 7b und 6c. Als wir ankommen, müssen einige Jungs gerade “Qi Gong” machen. Das sieht wie Yogaübungen aus. Die Schüler müssen sich in ihrer Hand den Mond vorstellen und ihn betrachten. Das soll sie entspannen, was vielleicht nötig ist, weil, wie Renate Herbert sagt, die Jungs ein bisschen “genervt” sind. Später kommt Lin,Dechong, Experte für chinesische Schriftzeichen. Er bringt den Jungs verschiedene Zeichen bei. Bevor sie anfangen dürfen, erklärt Lin,Dechong ihnen den Pinsel. Der Griff des Pinsels besteht aus Bambus und der Pinsel kostet insgesamt ca. 20 Euro. Auf chinesisch heißt der Pinsel “bi”. Ein Schüler meint: ”Ein bisschen BI schadet NIE”. Die Jungs lachen.
Nun dürfen die Jungs die Schriftzeichen abzeichnen, und sie machen das sehr gut. Die Entspannungsübungen scheinen gewirkt zu haben.
Esther Brüstle, Rebecca Wagner, Kl. 7


Auf den Spuren eines genialen Erfinders
Maschinenbau nach Leonardo Da Vinci

Neun Schüler am Schiller-Gymnasium Offenburg haben sich für dieses Projekt unter Leitung von Thomas Fischer entschieden. Ein Paar dieser Schüler hatten ursprünglich eine andere Wahl, aber da alle anderen Projekte bereits voll waren, wählten sie dieses Projekt, da sie ein „bisschen“ Interesse hatten. Am ersten und am zweiten Projekttag bauten sie an ihren Maschinen und am dritten Projekttag besuchten sie das Leonardo-Da-Vinci-Museum in Meersburg am Bodensee.

Ihre Aufgabe war es, ein Hammerwerk aus Holz zu bauen, also eine Erfindung von Da Vinci nachzubauen. Diese Maschine sollte verwendet werden, um Stoffe zu walken, jedoch wurde sie zu Da Vincis Zeiten nie nachgebaut. Um die Maschine zum Laufen zu bringen, musste man kurbeln und ein Hammer presste Stoffe zusammen. - Die Maschinen werden beim Schiller Hock am 27. Juli vorgestellt.
Leon Pfaff, 8b, berichtet: „Mir macht es Spaß, da man lernt, mit Werkzeugen und Holz umzugehen, und ich würde es weiterempfehlen. Das ist besser als im Unterricht.“
Richard Krämer, Julian Fieß, Kl. 8


Gute Stimmung am Eiffelturm

Das Eiffelturmprojekt fand im Raum 207 statt. Es wurde von Lehrerin Andrea Greinacher geleitet. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich damit, ein Eiffelturmmodell aufzubauen. Der Eiffelturm besteht aus Eisenstäben, in denen Löcher sind, die mit Schrauben befestigt werden. Die Idee kam nicht von Andrea Greinacher, sondern von ihrer Kollegin Elvira Mechling, die den Eiffelturm im Unterricht verwendet. Die Schüler arbeiteten gut mit und hatten viel Spaß, wozu auch die Musikbegleitung beitrug. Das Material hat Lehrerin Andrea Greinacher mitgebracht, deshalb gab es keine Kosten. Am Schluss des Projektes soll der Eiffelturm fertig sein.
Ich finde das Projekt sehr gut, da eine gute Stimmung herrscht und das Zusammenbauen viel Spaß macht.

Fredo Müller, Kl. 8


Leben und Sterben im Fließgewässer

Bei diesem Projekt unter Projektleiterin Angelika Geiger ging es richtig zur Sache: Die Schüler mussten am ersten Projekttag am Alt-Rhein Wasserproben sammeln, dabei wurden sie richtig nass, da es an diesen Tag auch noch regnete. Jost Staube und Tim Seger nannten es auch „einen feuchten Ausflug zum Alt-Rhein“. Am zweiten Projekttag mussten sie die Lebewesen in den Wasserproben untersuchen, die sie am Tag davor gesammelten hatten. Und am dritten Projekttag werden sie an den Ortenberger Baggersee gehen, um dort Wasserpflanzen zu untersuchen. Die Schüler fanden dieses Projekt am ersten Projekttag etwas uninteressant, doch am zweiten Projekttag dafür umso interessanter. Unter dem Mikroskop sah man, wie sich zwei Wassertiere gegenseitig töten wollten.
Jost Staube und Tim Seger berichten: „Dieses Projekt ist zwar nicht direkt für den Alltag zu gebrauchen, ist aber trotzdessen ein tolles Thema.“
Richard Krämer, Julian Fieß, Kl. 8

 



Fingerspitzengefühl gefragt!     

Im Schillergymnasium sind die Projekttage am 22./23. und 26.07.10 in vollem Gange. Am Freitag habe ich mich als Reporterin auf den Weg gemacht, um das Projekt „Kartonmodelle“ etwas genauer zu betrachten. Dieses Projekt fand in Raum 325 statt, dort befanden sich 12 Schüler, die in drei Gruppen arbeiteten. Vor jeder Gruppe stand ein Modell eines englischen Gebäudes, das aus Karton nachgebaut werden musste. Hans-Jürgen Eickeler, der der Betreuer der Gruppe war, sagte: „Es war nicht meine Idee, das Projekt anzubieten, sondern eine andere Lehrerin hat mich darauf aufmerksam gemacht!“ Er schnitt die großen Kartons aus, die später dann zum Basteln verwendet werden konnten.
Als es um das Thema ging, wer so etwas schon mal gemacht hat, äußerte sich Samuel: „Ich hatte früher einmal zuhause eine Modelleisenbahn, da hab ich auch öfter daran herumgebastelt.“ Mit Kleber bewaffnet mussten die kleinsten Teilchen aus dem Karton ausgeschnitten werden, geknickt und mit ganz ruhigen Fingern in der richtigen Reihenfolge, der Anleitung nach, zusammengebaut werden. „Falls ihr noch ein neues Gebäude benötigt, ich habe noch ein Ersatz-Gebäude“, bietet H.-J. Eickeler an, denn manche Schüler sind mit ihrem Gebäude schon fertig.
Dieses Projekt ist nur was für Schüler mit Fingerspitzengefühl, ansonsten wird es nicht funktionieren, das Gebäude zusammenzubauen.
Ich selbst habe früher auch kleine Kartonmodelle gebaut, die waren aber längst nicht so schön und groß wie die, die ich heute erlebt habe. Man glaubt manchmal kaum, was man aus einem Karton alles machen kann. Auch, wenn man keine Vorlagen hat, irgendwas kommt immer dabei raus.
Allen Schülern hat das Projekt gut gefallen, da man auch Spaß dabei haben kann.

Anna Jäckle, Kl. 8



Musik aus dem Chip

Als ich mich dem Raum 129 nähere, schallt mir als erstes die „Star Wars“-Titelmelodie entgegen. Einige Schüler lachen. Zwei Jugendliche haben ihren Mikrochip dazu gebracht die Titelmelodie zu spielen.
Die Schüler arbeiten unter der Führung von Marek Czernohous sehr interessiert an ihrem Projekt. Obwohl es Startschwierigkeiten mit dem Anschließen des Bausatzes an den Computer gab, hörte man später auch das Badnerlied und andere lustige Melodien. Auf die Frage warum er das Projekt gewählt hat, antwortet Simon Rudolf: "Es interessiert mich sehr aber ich hätte gedacht, es wird schwerer.“ Was ein anderer Schüler bestätigte. Marek Czernohous dagegen meint: „ Ich wurde dazu gezwungen!“, zwinkert dann aber und sagt dazu: „Ich habe die Bausätze im NWT-Saal liegen sehen und dachte mir, es wäre ein guter Einstieg ins Programmieren.“
Das Projekt ist übrigens gratis und „offiziell“ nur für Leute der Klassen 9-12, die kein NWT haben, bemerkt ein Schüler lachend. Der Lehrer bittet um Ruhe, er setzt das Ziel des Tages fest: den Mikrochip so zu programmieren, dass er einen kleinen Motor zum Laufen bringt. Er verweist noch auf die Anleitung zum Bausatz und die Schüler fangen wieder fleißig an zu arbeiten.
Roman Sauer, Kl. 9

 


„Ich mag einfach Taschen“

Am Schiller-Gymnasium fanden am Donnerstag, Freitag und Montag die Projekttage statt. 15 Schülerinnen der Klassenstufen 5 und 6 haben sich für das Projekt „Recyclingtaschen herstellen“ angemeldet. Gabi Altmann, Anna Mechling und Mariana Eichhorn sind die Leiterinnen der Gruppe. Die meisten Schülerinnen haben noch nie Taschen selbst hergestellt und wussten auch nicht, dass man aus Müll überhaupt Taschen basteln kann. „Ich habe mich für dieses Projekt angemeldet, weil ich Taschen einfach mag“, sagt Jana. Den Mädels macht es sichtlich Spaß, die Taschen herzustellen. „Die Technik ist ganz einfach, es ist nur anstrengend“, sagt Carina. „Man muss mit den Kartonstreifen flechten und die Streifen dabei noch umknicken.“ Gabi Altmann stellt Recyclingtaschen auch privat als Hobby her. Sie hatte die Idee von einer Bekannten. Alle drei Leiterinnen sind keine Lehrerinnen am Schiller-Gymnasium. Gabi Altmann macht beruflich Montagearbeit und Anna Mechling und Mariana Eichhorn sind Studentinnen und befreundet.
Was die Schülerinnen am Ende mit nach Hause nehmen können (und beim Schillerhock noch mal zeigen), sind knallbunte Taschen aus beschichteten Getränkekartons – echte Unikate.

Karolin Kiefer, Kl. 8


Nicht überlebenswichtig, aber lebenswichtig - Geschichte im Schillersaal

Am 23.7.10 sitzen die Lehrerinnen Verena Huber und Susanne Kerkovius mit den Schülern des Projektes "Geschichte im Schillersaal" in einem Sitzkreis im Saal und spielen mit den Schülern ein Spiel: Ich nehme mit auf eine Reise… Es macht allen Spaß und sie lachen viel. Die Schüler mussten heute einen Koffer mit den wichtigsten Dingen mitbringen, die sie mitnehmen würden, wenn sie, wie die Juden vor ca. 70 Jahren, plötzlich gehen müssten.
Jeder hat sehr persönliche Dinge dabei und fast jeder Fotos von Familie und Freunden, Lieblingsbücher und Glücksbringer, was zum Überleben nicht sehr nützlich ist, aber trotzdem lebenswichtig.

Später kommt eine Zeitzeugin, Dorothea Siegler-Wiegand, die bald 90 wird und erzählt, wie sie mit 20 Jahren die Deportation erlebt hat: Ihre Mutter war Jüdin, ihr Vater aber "Evangelist" und galt als „Arier“. So ist sie ein „Mischling ersten Grades“, die Bezeichnung der Nazis für Menschen mit zwei jüdischen Großeltern. Sie erzählt, dass sie am 22. Oktober 1940 mit dem Rad zur Arbeit gefahren sei und vom Chef freibekommen habe, da die Juden von Offenburg deportiert werden sollten und sich im Schillersaal treffen mussten. Ihre Mutter sollte zwar erst 1944 deportiert werden, aber sie half mit Medizin, die sie von einem Arzt bekommen hatte, überbrachte Mitteilungen und sonstiges. Als schließlich ihre Mutter deportiert werden sollte, nahm diese, schwer erkrankt, sich mit Gift das Leben.

Damit haben sich die Schüler mit dem schlimmsten Kapitel der Geschichte des Schillersaals auseinandergesetzt.

Luisa Seckinger, Kl. 7


Arbeiten wie beim Juwelier - Schmuck basteln

Viel Spaß hatten auch am zweiten Projekttag die Mädchen der Unterstufe, die sich für das Projekt “Schmuck basteln“ entschieden hatten. Die Lehrerinnen Walburga Wiesmeier und Ute Lienert leiten dieses Projekt und bringen den Schülerinnen verschiedenste Fädeltechniken bei. „Man kann Ketten, Armbänder und Fußbänder basteln“, so Ute Lienert. Es wird mit Holz-, Glas- und Kunststoffperlen gearbeitet. Jeden Tag lernen die Schülerinnen neue Fädeltechniken, die sie nach Bedarf verwenden können. Ute Lienert bastelt in ihrer Freizeit sehr gerne, hat sich deshalb für die Leitung des Projekts entschieden und ging davon aus, dass sich die Mädchen der Unterstufe auch dafür interessieren. Die kleinen Kunstwerke werden am Ende mit nach Hause genommen.
Juliette Paszkiel, Anna Heimbichner, Kl. 7


Hundert Prozent Handarbeit

Die Mädchen der Klassen 5-8, die sich für die Schmuckherstellung bei den Lehrerinnen Andrea Badura und Maja Köbel entschieden haben, arbeiten fleißig an Armbändern aller Art.
Als ich Andrea Badura frage, warum sie dieses Prjoekt gewählt hat, sagt sie: "Ich interessiere mich sehr dafür und bastle auch öfter mit meinen Kindern." Die Schülerin Lara Lienhart gibt zu:"Kochen war belegt, aber das Projekt macht auch sehr viel Spaß." In einer lockeren, entspannten Atmosphäre brauchen die Mädchen ca. zwei Stunden für ein Armband. Filz, Perlen und mehr werden verarbeitet und heraus kommen filigrane Bänder mit schönen Farben und Formen.
Roman Sauer, Kl. 9


So wird man zum Lebensretter - Das Projekt der Schulsanitäter

Raum 208, Freitagmorgen:  Eine Person liegt bewusstlos am Boden und du bist der Einzige in der Nähe.  Was tust du?
Mit dieser oder ähnlichen Situationen beschäftigt sich das Projekt "Grundkenntnisse der Schulsanitäter". Das Projekt wird von den drei ausgebildeten Schulsanitätern Katharina Steiger, Henriette Falk und Michael Sudau geleitet. Als zusätzlicher Aufpasser fungiert der Lehrer Erhard Groß.
In diesem Projekt werden mögliche Ernstfälle von Schülern dargestellt. 

Zum Beispiel: Ein Schüler hat beim Trinken eine Biene verschluckt, als Folge davon leidet er unter starker Atemnot und wird später sogar bewusstlos. Zwei weitere Projektteilnehmer kommen ihm zur Hilfe, bringen ihn in die richtige Lage und alarmieren den Notdienst. Nach Darstellung der Situation wird im Projekt darüber gesprochen, was richtig und was falsch gemacht wurde und wie man es hätte besser machen können. Die Schulsanitäter erteilen dabei wichtige Ratschläge und von den Projektteilnehmern kommen konkrete Verbesserungsvorschläge.
Die Schüler empfinden das Projekt als interessant und lehrreich. Sie sprechen von einer allgemein lockeren Atmosphäre, trotz der zum Teil sehr ernsten Themen.
Wie bei den anderen Projekten arbeiten die Teilnehmer aufmerksam mit und haben bei dem Kurs mit Sicherheit einiges Wichtige gelernt.
Und dass man bei einer bewusstlosen Person zuerst die stabile Seitenlage anwendet und danach erst den Notdienst alarmiert, wissen wir jetzt auch.

Marius Dieterle, Julian Ehinger, Kl. 8


Ohne Idee: kein Ergebnis! - Projekt Seidenmalerei

Im Raum 104 besuchen wir das Projekt "Seidenmalerei" am Freitagmorgen. In der Projektgruppe sind Lena Ritzinger, Sandra Ritzinger, Svenja Wagner und Rebecca Saecker. Das Projekt wird von Petra Burek geleitet. Die Organisatorin der Projekttage, Elvira Mechling, hatte sie getroffen und gefragt, ob sie Lust und Zeit habe, ein Projekt zu leiten. Da sie Textil-Ingenieurin (und Vorsitzende des Schiller-Fördervereins) ist und es ihr Spaß macht, hat sie sie sich für das Projekt "Seidenmalerei" entschieden.

Die Mädchen müssen zuerst das Seidentuch mit Reißnägeln auf dem von Petra Burek mitgebrachten Rahmen festspannen. Dann zeichnen sie ihre Ideen auf ein Blatt und diese danach noch auf ein kleineres Seidentuch. Wenn diese Arbeit gelungen ist, dürfen sie nun ihre Ideen auf ein großes Seidentuch malen. Die Projektleiterin meint, wenn man fertige Vorlagen hätte, dann zeige man damit, dass man keine Kreativität besitze.

Die Schülerin Svenja Wagner (7a) sagt über das Projekt: "Wir haben drei Projekte ausgesucht, aber alle anderen waren besetzt, deshalb haben wir dieses Projekt gewählt. Trotzdem macht es jetzt Spaß, weil man seinen Fantasien freien Lauf lassen kann."

Rebecca Wagner, Esther Brüstle, Kl. 7


Achtung: Explosiv! - Showversuche

Am Freitag, dem zweiten Projekttag, ist im Chemiesaal große Aufregung, denn nach dem letzten Versuch sind plötzlich die Gummibärchen wie vom Erdboden verschluckt. Projektleiterin Antonia Falk meint „Diese Gummibärchen hätte ich nicht mehr gegessen.“ Das ist nicht gerade beruhigend, aber zum Glück geht es noch allen Schülern gut. Gleich darauf bekommen alle Ärger wegen nicht aufgeräumter Plätze. Nachdem dann doch alle Sachen aufgeräumt sind und jeder eine Schutzbrille auf hat (Reporter mit eingeschlossen), fängt der nächste Versuch an.

Beim Wasserstoffversuch wird zunächst eine Wasserstoffflasche mit einem Rohr verbunden. Das Rohr wird in ein Wasserglas mit Seife hineingehalten, wenn man den Hahn der Wasserstoffflasche aufdreht, entstehen Seifenblasen. Ein Schüler muss die Seifenblasen auf seine nasse Hand tun. Die Seifenblasen werden mit einem langen Streichholz angezündet und gleich darauf gibt es eine Explosion. Alle Schüler rennen begeistert nach vorne und wollen es ebenfalls ausprobieren. Die zweite Projektleiterin Conny Reiss beaufsichtigt alles und hilft den Schülern.

Es folgen noch weitere Versuche z.B.: „Die Hölle der Gummibärchen“, „Geheimschrift“ und „Staubexplosion“. Nachdem Dosen durch die Luft fliegen und ein Knall nach dem anderen folgt, sind wir uns sicher, dass es allen Spaß macht und jeder begeistert ist.

Lena Hetzel, Katharina Erdrich, Kl. 7


Let’s dance: Tanztechniken

In der Projektwoche „Natur und Technik“ vom 22.07 bis 26.07 haben sich viele Schülerinnen und drei Schüler für das Projekt Tanztechniken entschieden. „Ich tanze gerne und meine Freunde sind auch dabei“, so Merle Weidt, eine Schülerin der 5. Klasse. Andrea Schäffner, Lehrerin am Schiller-Gymnasium, leitet das Projekt, weil sie sehr tanzbegeistert ist und gebeten wurde, ein Projekt zu leiten, an dem viele Schüler teilnehmen können. Die Schüler tanzen in 4 Gruppen mit jeweils 8 bis 10 Schülern in der Turnhalle des Schiller-Gymnasiums. Drei Gruppen stellen jeweils ein Element dar, das von der Technik, dargestellt von der 4. Tanzgruppe, zerstört wird. Die Schüler der Klassen 5 bis 12 tanzen am Ende einen gemeinsamen Tanz. Das Projekt wird am Schillerhock, dem Schulfest, vorgestellt, und wird sicher ein Erfolg.
Juliette Paszkiel, Anna Heimbichner, Kl. 7

 

Und noch mal zum Tanzen: "Im Bann der Erde" 

In diesem Jahr entwickelte das Schiller-Gymnasium Offenburg Projekttage unter dem Thema „Natur und Technik“. An drei Schulvormittagen vor den langen Sommerferien, fand für die Schüler der Klassen 5 bis 12 theoretischer wie auch praktischer Unterricht in unterschiedlichen Projektgruppen statt. Die Projekttage boten ein Spektrum an Möglichkeiten für leidenschaftliche Fotografen und Köche bis hin zu hingebungsvollen Tänzern. Für die Förderung der tänzerischen Fähigkeiten waren unter anderem die Geschwister Kim und Linda Weißbrodt verantwortlich. Ihr Projekt widmete sich dem Thema „Erde“ - einem der vier Elemente, welche für die tänzerische Gestaltung der Projekttage die Leitmotive bilden sollten.
Die Umsetzung des Mottos „Erde“ äußerte sich für Kim und Linda in der Wahl ihres eher härteren und kraftvollen Tanzstils „Hip-Hop“. In den folgenden Tagen brachten sie ihren zum Großteil unerfahrenen Tanzschülern die charakteristischen Bewegungen des Hip-Hops bei. Ihre aus sechs Mädchen und einem Jungen bestehende Tanzgruppe zeichnete sich trotz fehlender Erfahrung durch ein schnelles Auffassungsvermögen aus. Kim und Linda trugen durch ihre offene Art und ihre Lehrmethoden zu den schnellen Erfolgen ihrer Schützlinge bei. Besonders wichtig für die beiden Geschwister war der Bezug zu ihren Tanzschülern. Um diesen Bezug herzustellen, waren die beiden sowohl als Lehrer als auch als Schüler an ihrem Projekt beteiligt. Die Umsetzung dieses „Lehrer-Schüler-Prinzips“ äußerte sich durch die Aufteilung der Choreographie in zwei Teile, wobei jeweils nur ein Geschwisterteil den eigenen Teil der Choreographie beherrschte und diesen sowohl der anderen Schwester als auch den Schülern beibrachte. Jedoch war das fehlerfreie Erlernen der Tanzschritte nach Meinung der Geschwister zweitrangig. Vielmehr setzten sie den Schwerpunkt auf Ausstrahlung, Körperspannung und Improvisation. Besonders auffällig wurde diese Auffassung durch den Einschub eines beliebigen Songs, bei dem die Schüler ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen mussten und sich frei zur Musik zu bewegen hatten. Die Anlaufsschwierigkeiten einiger Schüler wussten die Geschwister durch ihren aufbauenden Zuspruch zu beseitigen. Darüber hinaus inspirierten sie ihre Schüler, indem sie den Tanz mit gewöhnlichen Lebenssituationen verknüpften, um der Choreografie eine emotionale Komponente zu geben. Die beiden Geschwister Kim und Linda Weißbrodt schafften es, das Projekt „Erde“ zum Ziel zu führen, mit Disziplin, Witz und Originalität motivierten sie eine kleine Gruppe von Schülern, sich der Welt des Tanzes hingebungsvoll zu widmen.
von unserer "freien Mitarbeiterin" Caroline Eirich, Kl. 12

 


Vom Tonblock zum Teelichthaus - Töpfern

Am Freitag, dem zweiten Projekttag, herrscht im Töpferraum 001 gute Stimmung. Als wir ankommen, sind die Schüler und Schülerinnen gerade bei den Vorbereitungen und jeder bekommt ein Stück Ton. Die Idee, Töpfern als Projekt am Ende des Schuljahres an den Projekttagen anzubieten, fiel Eva-Maria Gebert nicht schwer, denn sie töpfert selbst aus Leidenschaft und es macht ihr sehr viel Spaß. Sie hofft, dass dies auch bei ihrer kleinen Gruppe aus Fünft- und Sechstklässlern ankommt. Unterstützung für ihre Idee bekam sie auch gleich von ihrer Kollegin Karin Sauer.

Inzwischen haben die Schüler und Schülerinnen ohne Schwerstarbeit mit einer Gitarrensaite ihr Stück Ton von dem großen Tonblock abgetrennt. Zunächst müssen die Schüler ihren Ton 50mal auf den Tisch schlagen, um ihn danach mit einem überdimensional großen Nudelholz zu bearbeiten. Als dann auch noch alle Risse mit dem Modellierholz entfernt sind, kann es erst richtig losgehen…
„Kreativität mach Spaß“, so Johannes Bruder aus der 6a, und als wir dann die selbstgefertigten Frösche von Donnerstag sehen, sind wir davon restlos überzeugt. Obwohl die meisten gesagt hatten, dass Töpfern für sie nicht unbedingt ihre erste Wahl gewesen sei, sind wir der Überzeugung, dass es ihnen viel Freude bereitet und dass am Ende schöne Teelichthäuser entstehen werden.
Lena Hetzel, Katharina Erdrich, Kl. 7


Vom Korn zum Brot

Am Schillergymnasium hatten die Mädchen und Jungs vom Projekt „Vom Korn zum Brot“ viel Spaß. Am Donnerstag waren sie auf einem Bauernhof und haben angeschaut, wo das Korn wächst und geerntet wird. Heute backen sie in der Schulküche Donauwelle, Brötchen und Muffins. Sayyid Backe, der begeisterte Bäcker, der mit Miro Rahner und Celina backt, sagt, er hat dieses Projekt gewählt, da es ihn interessiere, wie ein kleines Korn zum täglichen Brot werde. Auf die Frage, wie Lehrerin Daniela Sachs darauf gekommen sei, dieses Projekt anzubieten, antwortet sie, dass sie es interessant finde. Und dass man mehr machen könne als im Unterricht.
Fabio Krämer, Kl. 7


„Magic moments“ - Technik von Zaubertricks

In gespannter Atmosphäre bestaunen die Schüler die Zaubertricks des halbberuflichen Zauberers Jörn Vandersee.
Zum ersten Mal in seiner 15jährigen Karriere führt Jörn Vandersee, der überall in Deutschland und vorwiegend im süddeutschen Raum auftritt, seine Zaubertricks in Offenburg auf. Der Vater von zwei Kinder (7 und 20 Jahre alt) zeigt hierbei nicht nur verschiedene Tricks seines Repertoires, sondern erklärt den Schülern auch einige Tricks, mit denen sich Verwandte und Freunde verblüffen lassen. Die Idee, Zauberer zu werden, kam ihm beim Schreiben eines Kinderlieds, welches von Zauberei handelte. „Ich dachte, wenn ich darüber singe, sollte ich auch selbst einige Tricks beherrschen“, erklärt Jörn Vandersee den Teilnehmern des Projekts. In den 15 Jahren seiner Berufserfahrung eignete er sich natürlich fortwährend immer Neues an, sodass er bei seiner Vorführung durch kleinere Slapstickeinlagen, Schnurtricks oder das klassische Verschwindenlassen von Gegenständen die Teilnehmer des Projekts wie auch die Projektleiterinnen Felicitas Ohler und Claudia Roth-Reichel begeisterte. Sein Engagement und die Geschichten rund um seine Tricks, die die Vorstellung auflockerten, animierten die Schüler zusätzlich, hinter die Geheimnisse seiner Vorführung zu kommen. Trotz hoher Aufmerksamkeit der Schüler gelingt es Jörn Vandersee jedoch, die Rätsel um seine Tricks geheim zu halten.
Vielen Schülern wird durch Eigenversuche danach klar, dass es einiger Übung bedarf, um diese Tricks zu erlernen. „Es kommt bei vielen Zaubertricks auf die Fingerfertigkeit an“, erklärt Vandersee, nachdem er einen Luftballon mit zwei Zimmermannsnägeln durchbohrt hat, ohne diesen zum Platzen zu bringen.
Jakob Ellensohn (12, Klasse 6c) ist mit seinem gewählten Projekt zufrieden: „Wir haben einiges an Zaubertricks gelernt.“ Als Beruf könnte er sich diese Tätigkeit jedoch nicht vorstellen. Seine Berufswünsche wären eher Manager oder etwas im Bereich Technik, jedoch wäre es ein unterhaltsames Hobby für die Zukunft.
Der Besuch eines Zauberers war somit für alle Beteiligten im Projekt Zaubertricks ein unterhaltsamer Höhepunkt, um das Interesse am Montag, dem letzten Tag der Projektwoche, zu steigern. Dann widmet sich die Gruppe nämlich einer weitaus höheren Magie, der von Harry Potter, was so kurz vor Ferienbeginn für ein erholsames Ende des Schuljahres und der Projekttage 2010 sorgen wird.
Fabian Pertschy, Kl. 12


Neue kulinarische Entdeckungen: Indisch Kochen

Das Projekt fand im ehemaligen Kiosk im Schillergymnasium statt. Es wurde von den Lehrerinnen Elke Habrecht und Kerstin Schlüter geleitet. Sie kochten mit 16 Schülern und Schülerinnen indisch. Da die beiden Lehrerinnen sehr gerne kochen und mal etwas Exotisches ausprobieren, haben sie sich für dieses Projekt entschieden. Die Kosten betrugen 5 Euro pro Person für die Zutaten. Die Aufgaben waren verteilt und jeder wusste, was er machen musste. Wenn die Gerichte zubereitet und gekocht waren, wurden sie von den Teilnehmern gegessen. Die Atmosphäre war sehr gut. Es riecht gut und es wird Musik gehört.
Ich finde das Projekt sehr gut, da eine harmonische Stimmung herrscht und man das Essen zuerst selber kochen kann und dann auch selber isst – z.B. „Okras mit Bitt“. 

Fredo Müller, Kl. 8

 

Die Welt im Krankenhaus - Operationstechniken

Klinikum Offenburg. Da Dr. Adam schon öfter Krankenhausführungen geleitet hatte, bot er auch für die Projekttage 15 Schülern drei Tage „ Arzt“-Sein an.
Im Klinikum wurde an einem OP-Simulator gezeigt, wie man näht, aber wem das nicht genug war, der konnte an einem Apfel selbst seine Nähkünste erproben.
Außerdem waren alle mit Begeisterung dabei, als es ans Zuschauen bei Operationen ging oder ein Ultraschallbild des Herzens oder der Leber gemacht wurde.
Auch bei der Darmspiegelung und in der Kinderstation waren alle gespannt, was dort passiert.
Am letzten Tag bekamen alle noch Gipse für Finger oder Hand, die sie mit nach Hause nehmen konnten.
Anschließend wurden sie noch durch das „ Josefs“ geführt und konnten auch dort alles genau betrachten.

Justin Kohlhaas, Kl. 7

 


Schlag auf Schlag: Krav Maga  

Der Raum 210 ist mit blauen Matten ausgelegt. Selbstbewusst erteilt die 16jährige Laura Heckmann (Klasse 9) die Anweisungen zum Aufwärmen und bezieht sogar munter die Journalisten mit ein. Anschließend werden an diesem Freitagmorgen um Viertel nach Neun die gestrigen Kampfübungen wiederholt. Diszipliniert und wach steht die Gruppe aus hauptsächlich Fünftklässlern auf den Matten und teilt Schläge aus und wehrt diese ab. Prüfend geht die Projektleiterin Laura durch die Runde und korrigiert die Technik ihrer jungen Schüler. Auf Nachfrage erzählt sie uns, dass sie die Kampfsportart Krav Maga schon seit einem Jahr praktiziert und durch Freunde dort hinkam. Krav Maga ist ein Selbstverteidigungssystem der israelischen Streitkräfte.
Allgemein herrscht eine sehr positive Arbeits- und Lernatmosphäre. Die Mentorin und die Projektteilnehmer sind miteinander zufrieden, was sich nach einem Interview mit Max Leist und Elena Kalabalikas nur bestätigt. Max, dem Jungen mit dem Deutschland-Fußballtrikot, gefällt der Sport, aber er will eher lieber seine eigenen Ambitionen als Fußballer verfolgen.
Wie bedanken uns bei der Gruppe für die freundliche Aufnahme und die Interviews.
Julian Loers, Kl. 12


Kreatives Gestalten mit Herta Haupt-Cucuiu

Entgegen alle Erwartungen treffen wir in dem zugeteilten Raum des Projektes „Kreatives Schreiben“ keine Schriftsteller an, sondern Schauspieler. Eine skurrile Kulisse wird uns geboten, als wir Manuel Maier auf Fabian Frechs Rücken entdecken. Für uns noch eigenartiger ist dann das Schauspiel, welches von Dialekt und heftigem Gestikulieren geprägt ist. Erst jetzt sehen wir die restliche Gruppe der Projektgruppe „Gestalterischer Zugang, der Mensch zwischen Natürlichkeit und Technisierung“. Schnell werden wir von Projektleiterin Herta Haupt-Cucuiu zur Seite gebeten, damit die vorführenden Projektteilnehmer ihre Vorstellung beenden können. 
Als nächstes erzählt uns Laura Quill, die sich sehr für Schauspielerei interessiert, dass der Kurs ihre Schauspielkünste zwar nicht verbessert hat, es ihr jedoch sehr viel Spaß bereitet hat und ein wundervoller Abschluss vor den Ferien war.

Fabian Pertschy, Julian Loers, Kl. 12