Programm des neuen Schulleiters


Keller, Dr.Jopen, Dr. Stein, Dr. Bregler, Tolz, Firner (v.l.)
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Das Wichtigste: Guter Unterricht!
Neuer Schiller-Direktor Manfred Keller eingeführt / Zudem neue Räumlichkeiten eingeweiht
26.10.2007 - Offenburg. »Der Kuchen ist gebacken«, so Alois Lienhard, stellvertretender Schulleiter des Schiller-Gymnasiums. In seinem »Kuchen-Gleichnis« waren alle »Zutaten« aufgezählt, die ein gelungenes Endprodukt »Schule« brauche.
»Doppelten Anlass zur Freude«, sah Bürgermeister Christoph Jopen. »Die Schule hat einen neuen Schulleiter und neue Räume«. Er entbot Manfred Keller ein herzliches Willkommen. Den Abschluss der Schulneubauten mit Selbstlernzentrum, neu formiertem Computerraum, Werkraum für naturwissenschaftliche Fächer und der Ausbau des Dachgeschosses zu Kunsträumen, seien optimierte Rahmenbedingungen für die weitere Qualifizierung der Schule. Sein besonderer Dank ging auch an Vorgänger Friedbert Firner. Das Schiller-Gymnasium sei ein Eckstein in der Offenburger Schullandschaft: »Sie waren der Motor.« Die Stadt hat 1,4 Millionen, das Land Baden-Württemberg 800 000 Euro für die Neubauten investiert. Schulreferent Peter Stein vom Regierungpräsidium Freiburg nahm das schon geflügelte Wort »Alles ist neu im Schiller, vom Keller bis zum Dach« humorig auf und wünschte in Zeiten ansteigender Schülerzahlen, der Einführung des G 8 und der zunehmenden pädagogischen Herausforderung eine gute Hand. Claus Bregler, Elternvertreter, bescheinigte dem Schiller eine solide Grundlage, auf der man Schule weiter entwickeln kann. Frisch und kurz kamen die Glückwünsche von Schulsprecherin Sabine Eismann, die symbolisch mit einer knospenden Pflanze wünschte, »dass die Blüten bald sichtbar werden«. »Der Anfang hier war sehr angenehm mit vielen Begegnungen und Anregungen«, so Keller. Seine Dankesworte gingen an den Schulträger, die Bauleute, das neue Kollegium und an seinen Amts-Vorgänger. Der »es gemacht hat, wie ein Profi-Staffel-Läufer«. Keller skizzierte in seiner Antrittsrede, dass er das Identifikationsgefühl des Schiller bewahren und stärken, das soziale Lernen und das Miteinander fördern und »das Wichtigste«, einen guten Unterricht, bieten möchte.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der schuleigenen Bigband unter Leitung von Jens Weber. Anschließend segneten Wilhelm von Ascheraden und Matthias Bürkle ökumenisch die neuen Räume. Ein Empfang für die etwa 120 Gäste, unter ihnen Vertreter des Gemeinderates, alle drei ehemaligen-Direktoren sowie Eltern- und Schülersprecher, schloss sich in der neuen Mensa an.
Ursula Groß