Was brauchen Schülerinnen und Schüler, um sich an ihrer Schule wohlzufühlen und gute Lernbedingungen zu haben?
Über diese Frage tauschten sich Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums, darunter die Schülersprecher Tobias und Estelle, in zwei getrennten Gesprächen mit den OB-Kandidaten Julian Christ und Dr. Tobias Benz aus.
Im Mittelpunkt stand insbesondere der seit zwei Jahren fehlende Oberstufenraum. Gemeinsam mit Matteo, Charlotte, Erlina, Samira, Nina, Tahir und Luca diskutierten die Schülersprecher über Möglichkeiten, möglichst schnell geeignete Räumlichkeiten zu schaffen. Die notwendigen Brandschutzmaßnahmen und Genehmigungen verzögern die Nutzung bislang erheblich und sorgen bei vielen Schülerinnen und Schülern für Frustration.
Auch die zunehmende Hitze in den Klassenzimmern wurde thematisiert. Dabei ging es um mobile Klimaanlagen, eine bessere Beschattung durch Bäume und die Nutzung einer bereits vorhandenen, derzeit jedoch nicht funktionierenden Solaranlage.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Beide OB-Kandidaten unterstützten den Wunsch nach einer besseren Ausstattung mit iPads für alle Schülerinnen und Schüler, um den Unterricht moderner zu gestalten.
Darüber hinaus ging es um die Stärkung der Schulgemeinschaft und mehr Mitbestimmung. Dabei wurden auch bestehende Missstände an der Schule sowie das teilweise fehlende Gemeinschaftsgefühl angesprochen. Schülerinnen und Schüler sollen künftig mehr Möglichkeiten erhalten, eigene Projekte umzusetzen und ihre Schule aktiv mitzugestalten.
Beide Gespräche verliefen sehr positiv und konstruktiv. Erste Fortschritte gab es bereits: Einer der OB-Kandidaten wandte sich im Zusammenhang mit dem Oberstufenraum direkt an die untere Baurechtsbehörde, um eine schnellere Lösung voranzubringen.
Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Anliegen offen ansprechen konnten, und hoffen, dass aus den Gesprächen nun konkrete Verbesserungen entstehen.
Ein herzliches Dankeschön an Julian Christ und Dr. Tobias Benz für die sehr guten Gespräche, den offenen Austausch und ihre Bereitschaft, sich für unsere Anliegen einzusetzen!
(Erlina Kaso, J1)
Der Bericht ist auch in Ausgabe 100 von Schiller-Aktuell erschienen.
