Schilleraner

der Verein der Ehemaligen

 

10-jähriges Jubiläum 2018

Der goldene Jahrgang wurde beim »Schilleranertag« geehrt. ©Schule

Der goldene Jahrgang wurde beim »Schilleranertag« geehrt. ©Christoph Keppler

Verein der Schilleraner unterstützt die Schule

Einstige Schiller-Abiturienten feierten »Schilleranertag«

 

Auch wenn ihr Abitur schon viele Jahre zurückliegt, sind sie dem Schiller-Gymnasium nach wie vor verbunden: die Mitglieder des Vereins der Schilleraner. Sie trafen sich kürzlich zum »Schilleranertag«.

Seit nunmehr zehn Jahren trifft sich der Verein der Schilleraner zum »Schilleranertag«.  Der Zusammenschluss der »Schilleraner«, in dem sich ehemalige Abiturienten des Schiller-Gymnasiums organisieren, wurde gegründet, »um eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herzustellen«, wie Rektor Manfred Keller in seinem Grußwort bei der diesjährigen Versammlung, die wie jedes Jahr im Schillersaal abgehalten wurde, herausstellte.

Die Erfolge der »Schilleraner« können sich sehen lassen. 140 Mitglieder haben sich bislang registrieren lassen. Seit seiner Gründung macht es sich der Verein zur Aufgabe, einerseits die Verbundenheit der Ehemaligen mit ihrer alten Schule zu institutionalisieren, andererseits unterstützt er feste Bestandteile des Schullebens wie die »Schiller-Akademie« und die »Tage der Orientierung« mit finanziellen Zuwendungen.

Die Vorsitzende Tanja Hertfelder betonte in ihrer Rede die starke und prägende Rolle der Lehrer, denen es mehrheitlich gelungen sei, durch »ihren Einsatz und durch ihr persönliches Engagement die Schüler zu größeren Leistungen zu motivieren«.
Daran anzuknüpfen wusste auch Richard Leibinger, der 1968 sein Abitur am »Schiller« ablegte, in seinem eindringlich und nachdenklich gehaltenen Redebeitrag. Er hob die Rolle des Kunsterziehers Hermann Sprauer hervor, der von 1934 bis 1969 am Schiller-Gymnasium unterrichtete und als Vertreter der Neuen Sachlichkeit sich mit seinen Holz- und Linolschnitten über Offenburg hinaus einen Namen machte.

Für Leibinger, der 32 Jahre als Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch wirkte, war Sprauer ein Mann, »der sich im besten Schillerschen Sinne« der Freiheit verpflichtet fühlte. Diese Verpflichtung gelte heute in der Gegenwart nicht nur sehr, sie habe es sogar »bitter nötig«.

Flankiert wurden die Festansprachen durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm: Aus den Reihen der aktuellen Schülerschaft und des Musikzugs präsentierte ein musikalisches Ensemble der Klasse 9a den offiziellen Siegertitel des Schiller-Songwettbewerbes »Wir sind vom Schiller – eine gelungene Komposition, in der klassische Streicherarrangements,  modernes Schlagzeug und der schöne Gesang der Interpretin Lydia Uhl zu einem Ganzen harmonierten.

»Die Größe der Welt«

Ebenso eingängig kam die Vertonung des Schillergedichts »Die Größe der Welt« daher. Leander Schunk und Benjamin Seckinger (Gesang) boten zusammen mit Timon Spieth (Piano), Justus Kretschmer (Trompete) und Pius Zipfel (Horn) ein stilvolles Format.

Dem Geiste des »Schilleranertages« entsprechend – nämlich »eine Brücke zwischen den Generationen«  zu spannen – gestaltete der Goldjubilar Heinz Möllinger einen denkwürdigen Medley-Beitrag am Flügel, basierend  auf  Eigenkompositionen im Umkreis der Zwölftonmusik und einer Hommage an vergangene Zeiten aus der Feder gewisser Herren aus Liverpool.

Poetry-Slam-Beitrag

In Ergänzung zu den musikalischen Beiträgen zeigte Schülersprecher Jess Mukeba mit seiner Poetry-Slam-Einlage »Unter Strom«, dass in zeitgenössischen Darbietungsformen sprachliche Finesse und ein ausgeprägtes Problembewusstsein miteinander harmonieren können.

Einen feierlichen Höhepunkt des »Schilleranertags« stellte die Übergabe der symbolischen Reifezeugnisse an die silbernen, goldenen und diamantenen (Rudolf Kasper und  Ludwig Hillenbrand) Jahrgänge dar, die von Schulleiter Manfred Keller und seiner Stellvertreterin Birgit Seitz überreicht wurden.

Die Erfolge der »Schilleraner« können sich sehen lassen. 140 Mitglieder haben sich bislang registrieren lassen. Seit seiner Gründung macht es sich der Verein zur Aufgabe, einerseits die Verbundenheit der Ehemaligen mit ihrer alten Schule zu institutionalisieren, andererseits unterstützt er feste Bestandteile des Schullebens wie die »Schiller-Akademie« und die »Tage der Orientierung« mit finanziellen Zuwendungen.

Die Vorsitzende Tanja Hertfelder betonte in ihrer Rede die starke und prägende Rolle der Lehrer, denen es mehrheitlich gelungen sei, durch »ihren Einsatz und durch ihr persönliches Engagement die Schüler zu größeren Leistungen zu motivieren«.
Daran anzuknüpfen wusste auch Richard Leibinger, der 1968 sein Abitur am »Schiller« ablegte, in seinem eindringlich und nachdenklich gehaltenen Redebeitrag. Er hob die Rolle des Kunsterziehers Hermann Sprauer hervor, der von 1934 bis 1969 am Schiller-Gymnasium unterrichtete und als Vertreter der Neuen Sachlichkeit sich mit seinen Holz- und Linolschnitten über Offenburg hinaus einen Namen machte.

Für Leibinger, der 32 Jahre als Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch wirkte, war Sprauer ein Mann, »der sich im besten Schillerschen Sinne« der Freiheit verpflichtet fühlte. Diese Verpflichtung gelte heute in der Gegenwart nicht nur sehr, sie habe es sogar »bitter nötig«.

Flankiert wurden die Festansprachen durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm: Aus den Reihen der aktuellen Schülerschaft und des Musikzugs präsentierte ein musikalisches Ensemble der Klasse 9a den offiziellen Siegertitel des Schiller-Songwettbewerbes »Wir sind vom Schiller – eine gelungene Komposition, in der klassische Streicherarrangements,  modernes Schlagzeug und der schöne Gesang der Interpretin Lydia Uhl zu einem Ganzen harmonierten.

»Die Größe der Welt«

Ebenso eingängig kam die Vertonung des Schillergedichts »Die Größe der Welt« daher. Leander Schunk und Benjamin Seckinger (Gesang) boten zusammen mit Timon Spieth (Piano), Justus Kretschmer (Trompete) und Pius Zipfel (Horn) ein stilvolles Format.

Dem Geiste des »Schilleranertages« entsprechend – nämlich »eine Brücke zwischen den Generationen«  zu spannen – gestaltete der Goldjubilar Heinz Möllinger einen denkwürdigen Medley-Beitrag am Flügel, basierend  auf  Eigenkompositionen im Umkreis der Zwölftonmusik und einer Hommage an vergangene Zeiten aus der Feder gewisser Herren aus Liverpool.

Poetry-Slam-Beitrag

In Ergänzung zu den musikalischen Beiträgen zeigte Schülersprecher Jess Mukeba mit seiner Poetry-Slam-Einlage »Unter Strom«, dass in zeitgenössischen Darbietungsformen sprachliche Finesse und ein ausgeprägtes Problembewusstsein miteinander harmonieren können.

Einen feierlichen Höhepunkt des »Schilleranertags« stellte die Übergabe der symbolischen Reifezeugnisse an die silbernen, goldenen und diamantenen (Rudolf Kasper und  Ludwig Hillenbrand) Jahrgänge dar, die von Schulleiter Manfred Keller und seiner Stellvertreterin Birgit Seitz überreicht wurden.

Christoph Keppler

Linkes Bild: Schulleiter Manfred Keller präsentiert die Gründungsurkunde.
Rechtes Bild: Aktueller Vorstand: Frau Seitz, Herr Wöltge, Frau Hertfelder, Herr Wörner, Herr Koch, Herr Keller;
nicht auf dem Bild: Frau Leible, Herr Lienhard, Herr Vauderwange

Zur Geschichte unseres Vereins: Am 22.07.08 hat sich der Verein der SCHILLERANER gegründet, der Verein der ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums, und am 29.08.08 fand die konstituierende Sitzung des neuen Vereins statt, bei der der geschäftsführende Vorstand gewählt wurde. Vorsitzender des Vereins ist seit Beginn der Offenburger Rechtsanwalt Christoph Schneble (Abi 1991), seine Stellvertreterin ist Birgit Seitz (Abi 1983 – und seit 2005 als Lehrerin am Schiller).

Wozu ein Ehemaligenverein? Wir bringen Jung und Alt, aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler zusammen – zum Feiern, z.B. bei den Schilleranertagen (s.u.), aber vor allem auch – und diese Tätigkeit wollen wir künftig noch intensivieren – zum Informationsaustausch, etwa bei der Berufsinformation.

Der Verein veranstaltet jedes Jahr die „Schilleranertage“: An einem Samstag im Frühsommer sind zu einem Festakt um 11 Uhr im Schillersaal (ehemalige alte Turnhalle) insbesondere die Jubiläumsjahrgänge eingeladen, die das „silberne“ bzw. „goldene“ Abiturzeugnis (ohne Noten!) verliehen bekommen. Im Anschluss an die Feier im Schillersaal gibt es die Gelegenheit zu Schulführungen.

Die Anmeldung zu den zentralen und den anschließenden jahrgangsinternen Feierlichkeiten erfolgt über die jeweiligen Kontaktpersonen der Jahrgänge. Das aktuelle Datum erfahren Sie im Kalender dieser Homepage.

Das größte Fest haben wir im Jubiläumsjahr 2012 gefeiert. Den hundertsten Geburtstag unserer Schule haben die Schilleraner mit einem großen Ehemaligentreffen in der Oberrheinhalle begangen (s. Bilder).

Seit einigen Jahren wird der frühere „Sozialpreis“ der Schule als „Schilleranerpreis“ an Abiturientinnen und Abiturienten verliehen, die sich über Jahre in besonderer Weise für die Schulgemeinschaft eingesetzt haben. Die Preisträgerin des Abijahrgangs 2014 war Henriette Falke.

Wir freuen uns weiterhin über neue Mitglieder und laden alle Ehemaligen dazu ein, ihre Adressen zu melden, so dass die Jahrgänge schnell zueinander finden.

 

Hier können Sie das Formular für die  Beitrittserklärung herunterladen: 20160421_Beitrittserklärung_SEPA

Nach dem Ausfüllen ist es an folgende Adresse zu senden:

Schilleraner e.V.

Tanja Hertfelder (Vorsitzende)

Zeller Str. 33

77654 Offenburg