Das Schiller-in-Space-Projekt gibt interessierten SchülerInnen die Möglichkeit, mit der Hilfe von Wetterballons, eigene Versuche in der Stratosphäre durchzuführen. Darüber hinaus wird in der Flugrobotik erforscht, inwieweit es möglich ist, ein Modellflugzeug aus großen Höhen, autopilotgesteuert zum Startplatz zurück fliegen zu lassen.

Wir sind bei diesem Projekt auf die Hilfe von Universität und Industrie angewiesen und freuen uns über Spenden an unseren Förderverein.
Unsere Projektbroschüre mit einer Übersicht über unsere Arbeit, findet sich hier (PDF).

 

Projektblog

Schiller in Space-Film

Schiller in Space-Film

Bei unserer letzten Messkampagne wurden wir von einem Filmteam der Hochschule Offenburg begleitet. Der Film ist nun fertig und wir sind wegen des tollen Ergebnisses ziemlich aufgeregt! Vielen Dank!


Schiller in Space beim Raumfahrttag

Schiller in Space beim Raumfahrttag

Am vergangenen Dienstag, den 4.10. war die Schiller-in-Space-AG auf dem Raumfahrttag in Stuttgart eingeladen, um auf einem eigenen Messestand die Schiller-in-Space-AG präsentieren zu dürfen. Die neuesten Ausbaustufen unserer 3 Messboxen sorgten den Tag über für einigen Betrieb und eine Menge interessierte Fragen  am Stand. mehr lesen…

Von Sonden und Jägern

Von Sonden und Jägern

Schiller in Space – Meppen 2016

Die Schiller-in Space-AG führt Messungen und Versuche in der Tropos- und Stratosphäre durch und beschäftigt sich mit autonom fliegenden Flugobjekten, mit dem Ziel, eines Tages ein Modellflugzeug aus der Stratosphäre zum Startplatz zurückgleiten zu lassen. Einmal im Jahr geht es zur Wehrtechnischen Dienststelle 91 nach Meppen, um die vorbereiteten Versuche durchzuführen.

Könnt ihr die Gier in meinen Augen sehen?

(Jens Söchtig, Sondenjäger)

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Schiller in Space beim Mikro-Makro-Regionalmeeting

Schiller in Space beim Mikro-Makro-Regionalmeeting

Am 24.2.16 hat sich eine Delegation des Schiller-in-Space-Teams auf den Weg nach Ulm aufgemacht, um am Mikro-Makro-Regionalmeeting teilzunehmen. Nach einem vormittäglichen Erfahrungsaustausch ging es nachmittags in die Labore der Hochschule Ulm, wo dem Team Eindrücke in die Fachbereiche Informatik, CAD, Messtechnik, Robotik und Fahrzeugtechnik vermittelt wurde. Ein Highlight war sicherlich das Meeting mit Mitgliedern des Einstein Motorsport-Teams.

Schiller in Space mit Messestand auf dem Lehrerkongress der chemischen Industrie Baden Württemberg in Freiburg am 25. November 2015

Das Schiller in Space-Team wurde im Rahmen Dialog Schule-Chemie vom Verband eingeladen, die Messergebnisse ihrer bisherigen Stratosphärenflüge vor einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.
Das Schiller-Gymnasium macht seit 2012 Stratosphärenflüge mit dem Projekt „Schiller in Space“.
Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Unmanned Aerial Systems [IUAS] der Hochschule Offenburg durchführt wird, beruht darauf, dass täglich an jeder europäischen Wetterstation Wetterballons zur Erfassung von troposphärischen Daten gestartet werden. Die stratosphärischen und physikalischen Daten bleiben allerdings unberücksichtigt.
Wir stellten uns deshalb die folgenden Aufgaben:

  • Lassen sich die Kosten der Troposphärenüberwachung durch autonom gesteuerte Messflieger, die zum Startplatz zurückkehren und erneut eingesetzt
    werden können, reduzieren.
  • Lässt sich, durch gezielte Stratosphärenflüge mit modular ausgestatteten Messboxen, die Informationsdichte über die Zusammensetzung der stratosphärischen Atmosphärengase erhöhen.
  • Aerosole in der Stratosphäre mittels Laserstrahlstreuung ermitteln

Wenn nun in festgelegten Zeitintervallen zusätzlich zu den physikalischen Daten, wie Druck-, Temperatur- und Luftfeuchte, der Troposphäre auch klimarelevante Daten der Stratosphäre, wie Spurengase oder Aerosol-Konzentrationen in einer „MessBox“ erfasst werden, ließen sich sowohl aktuelle meteorologische, als auch langfristige Klima-Daten erfassen.

Vor dem Hintergrund der von uns in 2013 und 2014 gemessenen O3 und NOx Konzentrationen (siehe unser Projekt-Blog) sollen nun in den beiden folgenden Jahren 2015 und 2016 Messeinrichtungen konzipiert und gebaut werden, mit der wir die stratosphärischen Spurengase, sowie die Aerosol-Konzentration erfassen können.

Letztere sind wesentlich verantwortlich dafür, dass in die Stratosphäre gelangtes NO2 sich als PSC (Polar Stratospheric Clouds) oder NAT (Nitric Acid Trihydrate) überwintern kann und so, mit steigendem Sonnenstand ab Frühjahr wieder mobilisiert, die Ozonkonzentration erneut nachteilig beeinflussen kann.

Wir beabsichtigen eine Mikrocontroller gesteuerte Lasermesseinrichtung zu entwerfen, die in der Lage ist, den stratosphärischen Aerosolgehalt über die Mie-Laserstrahlstreuung zu erfassen.

Spurengase im GasSampler einfangen

Eine Drohne und ein Wetterballon werden mit Messboxen ausgestattet, die der tropo- und stratosphärischen Atmosphäre Gasproben entnehmen.
Seit 2013 testen wir Gassensoren und haben dabei festgestellt, dass Differenzen zwischen der Gasmessensorik und der Summenkonzentration Gassensoren die extremen Bedingungen der Stratosphäre bestehen.
Mit Hilfe der Sensoren sind wir in der Lage die Sensor-Daten mit den eingesammelten Daten zu vergleichen.
Wir werden dabei mikrokontroller- und GPS- gesteuert in einer Messbox über einen zuvor erzeugten Unterdruck der Atmosphäre Gasproben entnehmen. Die gaschromatographische Auswertung mit dem Fokus auf klimarelevante Spurengase erfolgt mit Unterstützung des Instituts für Umwelt- und Verfahrenstechnik der Hochschule Offenburg.

Schiller in Space – Meppen 2015

Schiller in Space – Meppen 2015

Präambel: Die Schiller in Space-AG fliegt jährlich selbst entwickelte Versuche an Wetterballons in die Stratosphäre. Der folgende Bericht beschreibt unsere letzte Exkursion an unseren Versuchsort, der Wehrtechnischen Dienstelle 91, in Meppen. mehr lesen…

Flugvideo 2014

Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen!

Messflüge 2014

Während unserer Projekttage ist das Schiller-in-Space-Team nach Meppen aufgebrochen. Zwei Ziele standen im Lastenheft:

1. Eine weitere Gasmessung mit einem Gerät der Firma Dräger
2. Das Entnehmen einer Gasprobe in ca. 9000m Höhe zur späteren Analyse in der Hochschule Offenburg.

Beide Ziele wurden erreicht, so dass wir zwar müde aber glücklich, weil mit einem Haufen Daten im Gepäck, nach Offenburg zurück sind.

Ein Video des Fluges, sowie die Ergebnisse der Analyse, werden später, wie üblich, an dieser Stelle veröffentlicht.

Unser Team 2014 mit Box Nr.1 (Dräger-Messgerät)
Unsere Zugmaschine
Einige Stunden später auf einer Wiese in den Niederlanden
Das Innenleben wurde bei der Landung kräftigt durchgeschüttelt. Es blieb aber alles heil.
Box Nr.2 sollte uns nun die Gasprobe bringen
Start im Dauerregen
Die Bäuerin war mit der Bergung schneller als wir, hat die Box ins Trockene gebracht und uns angerufen.
Der gefüllte Beutel zeigt: Die Probenentnahme war erfolgreich!

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In Zusammenarbeit mit der

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Mit freundlicher Unterstützung durch

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 und

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